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  • Visitation – „Die Kirche im Dorf lassen“ Bürgermeister Blank und Delegation aus Riechen und Kleestadt besuchen Altheimer Kirche

Visitation – „Die Kirche im Dorf lassen“ Bürgermeister Blank und Delegation aus Riechen und Kleestadt besuchen Altheimer Kirche
„Was is´n da los?“. Eine ältere Frau schaut fragend ihren Mann an, der ratlos mit den Schultern zuckt. Interessiert verfolgen sie eine 20-köpfige Gruppe von Menschen, die vor dem Feuerwehrhaus in Altheim stehen und sich von einem Mann etwas zu dem Platz erzählen lassen. Ein Touristenführer ist Günther Willmann aber nicht, sondern Vorsteher der Gemeindevertretung und sachkundig erzählt er etwas zur Historie des Dorfes. Das Altheim etwa 2900 Einwohner hat und zwischen 1990 und 2000 eine große Dorferneuerung stattfand.

Was nach einer Führung aussieht ist eine Ortsbegehung im Rahmen einer Visitation. Das Wort stammt aus dem kirchlichen Vokabular und meint, dass eine fremde Kirchengemeinde, in diesem Fall Riechen/ Kleestadt, der Altheimer Kirchengemeinde einen Besuch abstattet und sich über deren Gemeindeleben informiert. Das letzte Mal fand so eine Visitation vor acht Jahren im Dekanat Groß-Umstadt statt. Der bekannte Spruch, „das man die Kirche im Dorf lassen solle“, erhält hier freilich eine neue Bedeutung. Denn die fünfköpfige Delegation aus Riechen soll etwas über das Umfeld der Altheimer Kirche erfahren. Zu dieser Ortsbegehung hat Pfarrer Ulrich Möbus seinen Pfarrkollegen Marco Glanz und einige Kirchenvorsteher aus Riechen und Kleestadt eingeladen. Ebenfalls zu dieser Visitation gekommen sind Mitglieder aus den Kirchenvorständen Altheim und Harpertshausen sowie die Rektorin der „Regenbogenschule“ Helga Blitz. Das Wetter ist allerdings alles andere als einladend. Es ist kalt und ein scharfer Wind bläst der Gruppe ins Gesicht, zwischendurch fallen ein paar Regentropfen. Aber zum Glück ist das Gemeindehaus der Kirche Altheim trocken und warm.

Dort hält sich bereits Bürgermeister Walter Blank aus Münster auf und unterhält sich im Anschluss an den Rundgang mit den Mitgliedern der Kirchengemeinden über die gemeindlichen Aktivitäten. Bereits am Freitagabend hatte die Visitation begonnen, die am Sonntag mit dem Besuch des Gottesdienstes ihren feierlichen Abschluss fand. Doch damit ist der Besuchsdienst noch nicht abgeschlossen. Die Delegation aus Riechen/ Kleestadt wird einen Bericht über ihre Eindrücke verfassen und der Pröpstin aus Starkenburg Karin Held zusenden, die die Visitation begleitet. Dieser Bericht wird später als Grundlage für weitere Gespräche mit dem Kirchenvorstand aus Altheim dienen. Denn man will vor allem, so Pröpstin Held, das Gemeindeleben stärken, damit die Kirche noch lange im Dorf bleibt!

 


 
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